gesunder DARM

15.03.2020

Hast Du gewusst? Der DARM und das IMMUNSYSTEM stehen in enger Verbindung miteinander. Ist der Darm geschwächt, gerät die Darmflora aus dem Gleichgewicht und das gesamte Immunsystem verliert an Stärke. Im Körper herrscht sozusagen "Tag der offenen Tür" für schädliche Bakterien, Pilze, Parasiten und auch Viren.


Ein solcher Zustand kann natürlich zu den unterschiedlichsten Gesundheitsbeschwerden führen.
Der Körper ist insgesamt geschwächt, Heilprozesse verlaufen nur noch zögerlich und alltägliche Funktionen werden immer anfälliger für Störungen.


Wie kann ich mein IMMUNSYSTEM UNTERSTÜTZEN?

PROBIOTIKA (Mikroorganismen, meist Lactobacillus- und Bifidobakterien) die mit Nahrungs- oder Nahrungsergänzungsmitteln in den Darm gelangen, können sich dort ansiedeln und die Arbeit der natürlichen Darmflora unterstützen.

Was ist die DARMFLORA?

So lautet die Bezeichnung für die Gesamtheit aller Mikroorganismen, die im Darm leben. Milliarden kleinster Lebewesen, überwiegend Bakterien, tummeln sich dort. Man unterscheidet etwa 2000 verschiedene Arten. Es sind fleißige Helfer des Immunsystems, die letztendlich sogar beeinflussen, ob der Mensch sich wohl fühlt oder kränkelt. Sie verhindern, dass Krankheitserreger sich im Darm ausbreiten können und Infektionen hervorrufen und wirken im positiven Sinne REGULIEREND auf unser Immunsystem. 

  BUCHTIPP: "Darm mit Charme" (Hörbuch 3:49)

Was ist das Mikrobiom?

Damit werden primär die Darmbakterien (Darmflora) in Verbindung gebracht, aber auch alle Mikroorganismen, die auf der Haut (Hautflora) oder anderen Körperteilen, wie Mundhöhle, Nasenhöhle, Schleimhäute, Genitalorgane etc. leben.


Dem Darm-Mikrobiom etwa werden neben der Verwertung der aufgenommenen Nahrung viele weitere wichtige Funktionen zugeschrieben: 

  • die Synthese lebenswichtiger Vitamine wie B1, B2, B6, B12 und K
  • die Produktion kurzkettiger Fettsäuren wie Essigsäure (Acetat) und Buttersäure (Butyrat), die als Energiequelle für die Darmschleimhautzellen dienen und das Darmmilieu mitbestimmen
  • die Förderung der Darmperistaltik über kurzkettige Fettsäuren
  • die Bekämpfung von Entzündungen
  • die Entgiftung von Fremdstoffen
  • die Unterstützung der Verdauung durch den Abbau schwer verdaulicher Ballaststoffe
  • die Stimulation des Immunsystems
  • die Verdrängung von Krankheitserregern und mehr...

Veränderungen des Darmmikrobioms stehen unter anderem mit Erkrankungen wie Darmentzündungen, Darmtumoren und Darmkrebs, Adipositas, metabolischem Syndrom, Arthritis und auch bestimmte Formen des Autismus und Morbus Alzheimer in Zusammenhang.

Quelle: Wikipedia

So bleibt Ihr Darm gesund:

  • Achten Sie auf eine regelmäßige Verdauung ohne Abführmittel
  • Essen Sie viel Gemüse, Reis und Kartoffeln, wenig Zucker und Fett
  • Verzichten Sie auf Konservierungsmittel in Ihrer Nahrung
  • Trinken Sie 2 Liter frisches Wasser täglich!
  • Machen Sie viel Bewegung an frischer Luft
  • Lernen Sie Stress und Hektik auszugleichen - beruflich und privat
  • Nehmen Sie täglich aktive Darmbakterien zu sich, um den täglichen Verlust, der durch falsche Ernährung und Stress entsteht wieder auszugleichen
  • Meiden Sie die unnötige Einnahme von Medikamenten

"Die Heilerfolge aller natürlichen Methoden sind in erster Linie auf die innere Entgiftung und Reinigung des Organismus zurückzuführen. Wir leben nicht von dem, was wir essen, sondern nur von dem, was wir verdauen"

von Dr. med. Erich Rauch