Nasenspülung mit SOLE

13.04.2019

Zur Prävention werden Nasenspülungen mindestens 1-2 mal pro Woche empfohlen. Regelmäßige Nasenspülungen können davor schützen, sich allzu rasch mit Schnupfenviren anzustecken; auch können Sekret, Schmutzpartikel und weitere Keime aus der Nase gespült werden und die Nasenschleimhaut feucht und gesund erhalten werden.

Ebenfalls sinnvoll bei einer Erkältung, Heuschnupfen, trockenen Schleimhäuten, einer akuten Mittelohrentzündung, nach einer Operation an Nase oder Nebenhöhlen sowie entzündeten Nebenhöhlen. Menschen, deren Nasennebenhöhlen chronisch entzündet sind, kann regelmäßiges Spülen durchaus helfen. 

Besonders bei einer Pollenallergie (ständiges niesen) täglich die Nase reinigen. Achten Sie auf die Salz-Konzentration; empfohlen wird eine sogenannte "isotone Salzlösung" - hier liegt die Salzkonzentration auf einem ähnlichen Niveau wie der Salzgehalt in den menschlichen Zellen. Dies entspricht einer 1%ige Solelösung (4ml gesättigte Sole auf 100ml Wasser).

ANWENDUNG

Für die Nasenspülung verwenden Sie am besten Nasenduschen oder Nasenspülkannen, die Sie in jeder Apotheke zu kaufen bekommen. In diese füllen Sie eine 1-%ige Salzlösung. Setzen Sie die Nasendusche so an Ihre Nase, daß das jeweilige Nasenloch vollständig geschlossen ist. Halten Sie die andere Nasenhälfte mit dem Zeigefinger zu. Durch leichtes Neigen des Kopfes zur Seite und Heben des Zeigefingers lösen sie den Fluss der Salzlösung durch ihre Nase aus. Diesen Vorgang wiederholen Sie nun bitte mit dem anderen Nasenloch.

Die Nasendusche soll reinigen, keine Infekte übertragen. Deshalb sollte die Sole-Spüllösung immer frisch hergestellt werden. In den meisten Fällen kann man Leitungswasser verwenden. Bei frisch operierten Patienten oder Menschen mit geschwächtem Immunsystem sollte man das Wasser vorher abkochen und dann lauwarm anwenden. 


ACHTUNG: Klären Sie mit Ihrem Arzt, ob Sie Nasenduschen längerfristig anwenden sollten.